Foodies im Fernweh

Lust auf ein kulinarisches Abenteuer? Warum sich Dubai dafür perfekt eignet und sogar den derzeitigen Food-Trend Nummer eins bedient, liest du hier. Dazu gibt’s Locations, die unbedingt auf deine Must-seen-Liste wandern sollten. Los geht’s! 

Wer fremde Länder bereist, lernt viel über Kultur, Menschen, Sprache und Religion. Ein Urlaub verwöhnt unsere Geschmacksknospen zudem mit traditionellen Leckereien. Es leben die exotischen Gewürze, das duftende Street Food und die Speisekarten voll mit geheimnisvollen Leckereien! Für alle, die gleich eine ganze Ladung authentischer internationaler Gerichte kennenlernen möchten, können wir Dubai wärmstens empfehlen. Einmal hin, alles drin sozusagen! Als eines der sieben arabischen Emirate liegt es am Persischen Golf und ist das Zuhause von Menschen aus der ganzen Welt. Knapp 90 Prozent der Bevölkerung kommen ursprünglich aus Indien, Ägypten, Bangladesch, Pakistan, Iran und anderen asiatischen, arabischen und zum Teil europäischen Ländern. Klar, dass das für ein herrliches kulinarisches Multikulti sorgt.

Levante: Voll trendy

Vor allem die nahöstliche Küche ist in Dubai allgegenwärtig. Das freut Trendscouts und Experimentierfreudige gleichermaßen. Ernährungswissenschaftlerin Hanni Rützler hat in ihrem Food Report Hummus, Falafel und Co. als neuen Trend für 2018 beschrieben. Unter dem Begriff „Levante“ werden Köstlichkeiten aus dem Morgenland, oder genauer aus der Türkei, Zypern, Libanon, Israel, Syrien und Ägypten zusammengefasst. In Dubai kann man all die traditionellen Speisen dieser Länder probieren, ohne weiter tingeln zu müssen. Gemüse und Hülsenfrüchte geben den Ton an. Für Frühstück, Mittag- und Abendessen werden sie zu köstlichen Dips, Eintöpfen oder Antipasti verarbeitet. Während es Hummus aus Kichererbsen, Knoblauch, Sesam und Olivenöl bereits in vielen Varianten in deutsche Supermärkte geschafft hat, gibt es zwei andere Dips, die ebenfalls hervorragend mit Fladenbrot, Gemüse und Fleisch harmonieren. Moutabel ist einer davon. Für die Creme aus Syrien werden Auberginen ähnlich wie Ofenkartoffeln gebacken und das Fruchtfleisch mit Zitrone, Knoblauch, Tahinpaste, Joghurt und Gewürzen vermischt. Die Farbe gleicht der von Hummus, Geschmack und Konsistenz sind aber ganz anders und auf jeden Fall eine Kostprobe wert. Wer lieber auf Knoblauch verzichten möchte, greift zu Labneh. Dieser libanesische Frischkäse besteht aus genau einer Zutat: Joghurt. Dieser wurde über Nacht durch ein Tuch abgetropft und schmeckt dann schön cremig intensiv. Dazu gibt’s Olivenöl und eine Gewürzmischung aus Thymian, Sesam, Salz und Essigbaumgewürz (Sumach). Zusammen mit Fladenbrot, Oliven, Falafels, Halloumi sowie frischen Tomaten- und Gurkenscheiben (alles jeweils in kleinen Schälchen) entsteht so eine bunte Platte, die oft als Frühstück, aber auch am Abend in Gemeinschaft genossen wird.

Arabian Tea House

Wer in Dubai ist, sollte auf jeden Fall Zeit für einen Besuch im „Arabian Tea House“ einplanen. Hier kann man im Schatten weißer Leinen-Tücher leckere Frühstücksplatten, verschiedenste Salate, Sandwiches, Reis- und Fleischgerichte probieren. Dazu gibt’s eine riesige Auswahl an traditionellen (Eis-)Tees, Kaffee und sogar frische Kamelmilch.

Sheikh Mohammed Centre for Cultural Understanding

Das “Sheikh Mohammed Centre for Cultural Understanding” bietet leckeres Mittagessen an. Und nicht nur das! Während sich die Gäste an duftendem Curry, Biryani und anderen Reisgerichten – mal mit, mal ohne Fleisch – bedienen, erzählen einheimische Emirati über die junge Kultur ihres Landes, wie man mit den Händen isst und welche Rolle Gäste und Gastgeber bei einer Einladung einnehmen.

Hipster welcome

Dubai ist eine junge Stadt. Jung und cool! Das bezeugen auch die vielen Cafés, Delis und Bars, die zum Trinken, Essen und Verweilen einladen. Ähnlich wie in Deutschland locken Restaurants mit Superfoods und immer neuen Ernährungstrends. Da gibt es grüne Smoothie-Bars, Cafés mit verschiedensten Cold Brews und Matcha Latte, Patisserien mit Glitzereinhörnern im Eingangsbereich und Restaurants mit Bowls in allen Farben. Perfekt um sich Treiben zu lassen. Tolle Adressen dafür gibt’s genug!

Dubai Mall

Die Dubai Mall lädt nicht nur zum Shoppen ein. Auch das Angebot an angesagten Cafés und Restaurants ist überwältigend. Getoppt wird dieses Erlebnis durch das weltgrößte Aquarium mit Haien und Tauchkursen sowie eine Eislaufbahn.

Dubai Food Festival

Ende Februar lockt das Dubai Food Festival jedes Jahr zwei Wochen lang mit kulinarischen Highlights. Neben Spezial-Angeboten in den besten Restaurants der Stadt bis hin zu einer Flaniermeile mit verschiedensten Food Trucks am Strand ist alles dabei. Wenn das keine Einladung zum Genießen ist?

DIY Kostprobe für Daheimgebliebene

Für alle, die sich an die levantische Küche wagen möchten, gibt’s hier ein geniales Rezept. Die Köchin Gabriele Kurz ist Healthy-Eating-Chefin im Madinat Jumeirah Hotel in Dubai und hat diesen Hummus um Gemüse ergänzt. Somit liefert er jede Menge Vitamin C und K sowie B-Vitamine. Die enthaltenen Ballaststoffe machen zudem lange satt. Unbedingt ausprobieren!

Blumenkohl-Hummus

Zubereitungszeit 15 Min.
Für 1 Glas (ca. 400 g)

350 g Blumenkohl
1 Knoblauchzehe
2 EL Zitronensaft
3 TL Tahini (Sesampaste)
Schwarzer Pfeffer, Salz
geräuchtertes Paprikapulver
Olivenöl

1 Blumenkohl von Blättern befreien, putzen, in Röschen zerteilen und 5 Min. in wenig Salzwasser dämpfen. Währenddessen die Knoblauchzehe schälen und grob hacken.

2 Den heißen Blumenkohl mit den restlichen Zutaten außer Gewürzen und Olivenöl in einen Mixer geben und solange pürieren bis eine geschmeidige Konsistenz entsteht. Eventuell etwas Wasser zufügen.

3 Hummus mit Pfeffer, Salz und Paprikapulver abschmecken und in ein Schälchen füllen. Zum Schluss mit Olivenöl beträufeln und zu Crackern, Grissini, Brot oder Gemüsesticks genießen.

Pro 100 g (ca.) 92 kcal
Fett 6 g                Kohlenhydrate 5 g
Eiweiß 4 g           Ballaststoffe 3 g

Fotos: eathealthy

– Diese Pressereise wurde von www.visitdubai.com organisiert & durchgeführt –