5 Tipps zur veganen Lebensweise

Vegan zu leben ist gerade fĂŒr Einsteiger nicht immer leicht. Moni vom Blog minime.life hat 5 Tipps fĂŒr euch, die bei einer veganen Lebensweise unterstĂŒtzen.
Text: Moni von minime.life | Fotos: FOODFORUM

 

  • Tipp 1: 1. Das eigene „Warum“ finden

    Die GrĂŒnde, warum sich Menschen fĂŒr die vegane ErnĂ€hrung entscheiden oder die vegane Lebensweise ausprobieren möchten, sind so vielfĂ€ltig, wie die Menschen selbst. Deshalb ist der erste und wichtigste Schritt, das persönliche „Warum“ zu finden. Egal ob Klimaschutz, Massentierhaltung oder die eigene Gesundheit – nur wenn man seine persönlichen BeweggrĂŒnde kennt, schafft man es auch, dauerhaft am Ball zu bleiben.

  • Tipp 2: Step by step

    Vegan zu werden ist ein Prozess. Die wenigsten Veganer stellen ihre Lebensweise rigoros von heute auf morgen um, sondern legen erst einmal nur einzelne vegane Tage ein und ersetzen langsam ein Lebensmittel nach dem anderen durch pflanzenbasierte Produkte. Am besten beginnt man dabei mit den Lebensmitteln, die sich einfach und unproblematisch austauschen lassen. Beispielsweise Margarine statt Butter, Hafermilch statt Kuhmilch oder Sojajoghurt statt normalem Joghurt. In den SupermĂ€rkten findet sich mittlerweile außerdem eine rasant wachsende Palette an veganen Ersatzprodukten wie Nuggets, Schnitzel, Wurst, KĂ€se, Brotaufstriche und vieles mehr. Der Großteil dieser Produkte kommt den tierischen Originalen mittlerweile erstaunlich nahe und auch wenn es sich bei den Ersatzprodukten um industriell verarbeitete Lebensmittel handelt, die meist nicht gerade die gesĂŒndesten sind, kann und sollte man sich hier ruhig ausprobieren. Zumindest am Anfang. Und wenn man sich dazu entscheiden sollte, erst einmal nur einzelne vegane Tage einzulegen, ist das auch schon super.

  • Tipp 3: Neugierig und aufgeschlossen sein

    Die vegane KĂŒche ist spannend und bietet unzĂ€hlige Möglichkeiten. Wer neugierig und aufgeschlossen an diese ErnĂ€hrung herangeht, wird ĂŒberrascht sein, was sich aus pflanzlichen Produkten alles zaubern lĂ€sst und wie einfach man auf tierische Produkte verzichten kann. Exotische Zutaten und Produkte, die man kaum im normalen Supermarkt bekommt, sind in der veganen KĂŒche weitaus weniger oft nötig, als man glaubt. Bei Mehlspeisen und Backwerk ist es zum Beispiel ein leichtes, Eier einfach weg zu lassen oder durch einfache Zutaten wie Bananen oder Apfelmuß zu ersetzen. Ersetzt man Milch und Butter durch die entsprechend pflanzlichen Alternativen, gelingen Pfannkuchen, Hefezopf, Kuchen und sogar Torten spielend leicht vegan. Und das Beste: Es fĂ€llt am Ende meist gar nicht auf. Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, kann sich an Tofu, Seitan & Co ausprobieren. Gerade mit Seitan lĂ€sst sich Fleisch wunderbar pflanzlich imitieren und Seidentofu ist beispielsweise ein wunderbarer Ersatz fĂŒr Eier in Quiches und AuflĂ€ufen.

  • Tipp 4: Konsequent trotz Gegenwind

    Gerade wer am Anfang steht, bekommt von seinem Umfeld eventuell Gegenwind. Zwar ist die vegane ErnĂ€hrung mittlerweile kein „Exot“ mehr, aber trotzdem gibt es nach wie vor viele Menschen, die nicht damit klar kommen. Kritik an der neuen ErnĂ€hrung erlebt fast jeder, der sich fĂŒr pflanzenbasierte Kost entscheidet. Damit muss man umgehen können. Hilfreich ist es, sich möglichst viel mit der veganen ErnĂ€hrung zu befassen und sich umfassend zu informieren: Aus welchen Quellen bekommt man als Veganer am besten die nötigen Proteine. Was ist in Bezug auf Vitamin B12 zu beachten (Tipp hier: Unbedingt supplementieren – gerne auch mit dem Arzt abklĂ€ren und den B12-Spiegel im Blut bestimmen lassen!) und was bringt die vegane ErnĂ€hrung ĂŒberhaupt in Punkto Umwelt, Tierschutz & Co. Wer hier informiert ist und passende Argumente parat hat, der braucht Gegenwind nicht zu befĂŒrchten und schafft es leicht, konsequent zu bleiben.

  • Tipp 5: Entspannt bleiben

    Auch wenn man noch so gut informiert und konsequent ist, hin und wieder wird es passieren, dass nicht vegane Produkte auf dem Teller landen. Sei es, weil es im Restaurant keine vegane Alternative auf der Speisekarte gibt, weil man die Zutatenliste auf einer Packung nicht gelesen hat oder weil man zwischendurch einfach mal richtig Lust auf KĂ€se hat. Hier gilt: entspannt bleiben. Die Welt geht nicht unter, wenn man zwischendurch mal ein nicht veganes Produkt isst. Oder den LedergĂŒrtel weiter trĂ€gt, den man bereits seit zehn Jahren besitzt. Vegan werden und vegan sein soll Spaß machen. Und vor allem soll sich die neue ErnĂ€hrung in den Alltag integrieren lassen.

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