Saison im März: Bärlauch

Wer frischen Bärlauch genießen will, muss schnell sein, denn die Saison dauert nur knapp 2 Monate
Fotos & Text: FOODFORUM : Ernährung und Gesundheit

Die Bärlauch-Saison steht in den Startlöchern! Je nach Witterung startet die Saison für die aromatischen Blätter Anfang bis Mitte März. Im April ist Haupterntezeit und die Saison endet im Mai mit der Blütezeit der Pflanze, denn die Blätter verlieren dann an Aroma. Der Name Bärlauch stammt daher, dass die Pflanze die erste Nahrung der Bären nach ihrem Winterschlaf gewesen sein soll. Mittlerweile ist der Bärlauch zum beliebten Küchenkraut geworden, aus dem unter anderem Bärlauch-Nudeln, Bärlauch-Brot und das beliebte Bärlauch-Pesto hergestellt werden. Zugreifen in der kurzen Bärlauch-Saison lohnt sich, denn er regt die Gallenproduktion und die Verdauung an, wirkt cholesterinsenkend und kann Gärungsprozesse im Darm mildern, was Blähungen entgegenwirkt. Außerdem hat er einen hohen Gehalt an Vitamin C, Magnesium und Eisen. Er wirkt also ähnlich gesundheitsfördernd auf den Organismus wie sein Verwandter Knoblauch. Er schmeckt auch ähnlich, wenn auch milder und sorgt auch nicht für die bekannte Knoblauchfahne. Viele Menschen sammeln selbst Bärlauch im Wald, was aber immer wieder zu Vergiftungsfällen führt, denn den Bärlauch kann man leicht mit Maiglöckchen oder der Herbstzeitlose verwechseln. Im Zweifel das Sammeln also denen überlassen, die sich gut auskennen und frischen Bärlauch lieber im Gemüseladen kaufen.

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